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Mitrauchen? Nein Danke! – Kein Rauch soll uns mehr trennen!

 

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Oft kommt es auf die Wortwahl an!

Wer Nichtraucherschutz sät wird Raucherschutz ernten

Inhalt:

Rauchfreier Raum

Einleitung
Manipulation der öffentlichen Meinung
STRATEGIEN ZUR VERFÜHRUNG VON MINDERJÄHRIGEN
Keine Spaltung im "Gastronomiefürer"
Gesunde-Städte-Projekt der WHO
Strategien zur Bekämpfung des Luftschadstoffgemisch Tabakrauch
"Die Demaskierung der Tabakindustrie"
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Einleitung

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Liebe Gegner des Zwangsmitrauchens und die es werden wollen,

der Staat ist nicht verpflichtet nur "Nichtraucher" zu schützen, wohl aber die BürgerInnen vor Luftschadstoffe. In der sogenannten "Nichtraucherbewegung" wird das Rauchen ständig als etwas ganz "Normales" bezeichnet. Die Wörter "Raucher" und "Nichtraucher" rechtfertigen die Rauchgelüste von ca. 30% unserer Mitmenschen, die befriedigt werden wollen. Und wenn das Nichtrauchen auch noch für die Profitmaximierung und für die Produktivitätssteigerung herhalten soll, dann verliert die Primärprävention an Glaubwürdigkeit. Und unser Bemühen für die Lufthygiene bleibt vergebens.

Solange unsere Volksvertreter in Berlin, mit "Antiraucher-Kampagnen und Antiraucher-Gesetz" konfrontiert werden, wird nichts aus unserem berechtigten Anliegen "Schutz vor Gesundheitsgefahren, die durch das Zwangsmitrauchen hervorgerufen werden". Daher sollte meiner Meinung nach bereits im Sprachgebrauch das "Rauchen" als etwas Negatives erscheinen - und nicht das "Nichtrauchen"! (siehe Srategiepapier) . Es muß uns gelingen, von einer Gesundheitsförderungsbewegung und von einer Präventionskampagne zu sprechen, anstatt von einer Nichtraucherbewegung. Erst dann, denke ich wird sich in Deutschland etwas ändern. Diese Unhöflichkeit, diese stinkige, aufdringliche Ungeselligkeit muß endlich verträglicheren Umgangsformen weichen!

Offensichtlich gibt es noch mehr Gegner des Zwangsmitrauchens, die sich gedanken über die Wortwahl machen. Wolfgang Schwarz schreibt im Nichtraucher-Info Nr. 45-I/02, der Nichtraucher-initiative Deutschland e.V. unter "Die Lust, nicht zu rauchen" folgendes: siehe 45-I/02


Manipulation der öffentlichen Meinung

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In dem Netz von Betrug und Gewalt, das die Tabakmonopole zur Aufrechterhaltung ihrer Macht ausgebreitet hat, spielt die Manipulation der öffentlichen Meinung eine wesentliche Rolle. Das Denken und Handeln der Massen soll so beeinflusst werden, dass sie sich leicht beherrschen und in den Dienst der Monopole spannen lassen, ohne dass sie das merken.


STRATEGIEN ZUR VERFÜHRUNG VON
MINDERJÄHRIGEN - BEWEISMATERIAL

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Die US Federal Trade Commission stellte Beweismaterial sicher, aus dem hervorgeht, welche Art von Forschung die Tabakindustrie in Auftrag gibt, nämlich: wie verführe ich Kinder und Jugendliche zum Rauchen. Wir zitieren:

"Wenn wir junge Raucher ansprechen wollen, die gerade mit dem Rauchen beginnen,
müssen wir folgende Punkte beachten:"

(1)  Federal Trade Commission Staff Report on the Cigarette Advertising Investigation, Chapter 2,
footnote 40, Document A901268


Keine Spaltung im "Gastronomiefürer"

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Während sich innerhalb der sogenannten "Nichtraucherbewegung" Separatismus (Spaltung) breit macht, streut die Tabakmafia "freundliche" Bilder mit raffinierten Texte unters Volk. Finden Sie nicht auch, daß der "Ratgeber für Essgenuß in rauchfreier Atmosphäre" oder der "Gastronomieführer für tabakrauchfreies Genießen" sehr viel freundlicher klingt, als die ausgrenzende Überschrift "Gastronomieführer für Nichtraucher" zum Ausdruck bringt?

Sehr bedenklich finden wir, daß einige NR-Initiativen Merkblätter verteilen, mit dem Hinweis "Nichtraucher kaufen bei Nichtraucher". Es erinnert sehr, an "Deutsche kaufen deutsch". Solche dumpfe Parolen diskreditieren unser berechtigter Kampf für das Recht auf tabakrauchfreie Atemluft. Der Hinweis "wir kaufen nur dort ein, wo unsere Gesundheitsbelange ernster genommen werden", würde dagegen einen bewußtseinsändernden Charakter verbreiten.

Bedenklich finden wir auch der Aufruf: "Die Nichtraucher dürfen nicht länger für die gesundheitli-chen Schäden des Rauchens durch ihre Krankenkassen- und sonstige Sozialversicherunsbeiträge mitaufkommen". Was soll diese ständige Aufrechnerei der Kosten, die unsere rauchenden Mitmenschen verursachen? Konsequent weitergedacht könnte man das Solidarprinzip sogleich beerdigen: Schlanke zahlen ... für die gesellschaftliche Kosten der Fettsucht ... Kinderlose für Geburten, Kinderkrankheiten und Impfungen, man zahlt für Unfälle bei Sportarten, auf die man selbst ganz gut verzichten kann und sogar für Leute, die nie selbst einen Pfennig in eine Versicherung eingezahlt haben. Wo also endet das, wenn man erst anfängt irgendeine Gruppe auszuschließen?

Mittlerweile weiß jedes Kind, dass Tabakrauch ein Luftschadstoff ist, wie viele anderen auch. Doch wegen seines häufigen Vorkommens dürfte der Luftschadstoffgemisch Tabakrauch in Vergleich zu andere Luftschadstoffe einer der gewichtigsten Gesundheitsgefahr darstellen. Siehe MAK-Werte-Liste


Gesunde-Städte-Projekt der WHO

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Derzeit haben sich 61 deutsche Städte und Gemeinden als Mitglieder des Gesunde-Städte-Projekts der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verpflichtet, Bürgerinnen und Bürger an der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zu beteiligen und allen Bestrebungen entgegenzuwirken, die auf ungesunde Umwelt- und Lebensbedingungen gerichtet sind (Ottawa-Charta, 1986).
Doch wie können Bürgerinnen und Bürger sich an der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen beteiligen, wenn der Luftschadstoffgemisch Tabakrauch in Innenraumbereich sie daran hindert?

Ziel der WHO ist (war es) auch, bis zum Jahr 2000 die tabakrauchfreie Gesellschaft zu verwirklichen. Nachdem aber der Bundestag die Verabschiedung des sogenannten "Nichtraucherschutzgesetzes" im Jahr 1998 abgelehnt hatte und nun auch die "Koalition gegen das Rauchen" im Rahmen einer WHO-Tagung mitteilte, daß das Rauchen wieder auf dem Vormarsch sei, hat sich unsere gemeinnützige Organisation entschlossen, der Öffentlichkeit "Strategien im Jahrtausendjahr zur Bekämpfung des Luftschadstoffgemisches Tabakrauch" zu präsentieren. Diese sollen auf ausserparlamentarischem Wege den Druck auf alle BefürworterInnen des Zwangsmitrauchens erhöhen, insbesondere auf PolitikerInnen, ArbeitgeberInnen, Gewerkschaften und auch auf passive PassivraucherInnen. Denn nicht rauchen ist nicht genug!

Bei der Bekämpfung von Gesundheitsgefahren finde ich daher, dass eine Forderung nach einem "gesetzlichen Schutz vor dem Zwangsmitrauchen" unser berechtigtes Anliegen deutlicher zum Ausdruck bringt als das verharmlosende und sektiererische Wort "gesetzlicher Nichtraucherschutz".


Strategien zur Bekämpfung des
Luftschadstoffgemisch Tabakrauch

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Wer Nichtraucherschutz sät wird Raucherschutz ernten


"Die Demaskierung der Tabakindustrie"

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Die sanktionierte Selbstverständlichkeit des Rauchens (Slogan der Bundesbahn) ist angekratzt. Das Bekenntnis der Philip Morris, Verursacher von Sucht und Lungenkrebs zu sein, bringt eine Lawine In Bewegung. Die Spinne zappelt im eigenen Netz. Zwar soll das Schuldbekenntnis gemildert werden, Rauchen sei nur bekömlich für Erwachsene, doch die Praxis sieht anders aus.

Schon 1988 (10.12.1988/Seite 13) berichtet die FR unter dem Titel "Im Sinne des Lebensmittelrechts müßte die Zigarette längst verboten sein". U.a. wurde erwähnt: "Kein Zigarettenmanager könne ruhig schlafen, der nicht sicher ist, daß seine Werbung bei der künftigen Rauchergeneration ankommt."

Diese ehrliche Worte, (Dr. Wiethuchter), Sprecher der REEMTSMA, anläßlich der Hauptversammlung 1981 gelten immer noch. Die US Federal Trade Commission verstärkte dieses Selbstbekenntnis mit der Veröffentlichung von Strategien zur Verführung von Minderjährigen. (siehe "STRATEGIEN";). Es wäre nicht fair, nur die Tabakindustrie den Schwarzen Peter zuzuschieben, ohne die umsatzfördenden Bekenntnisse "bedutender Politiker" zu erwähnen, die lauten:

"freier Rauch für freie Bürger (Blüm) - Rauchen gehört zur Würde des Menschen" - Ursula Lehr - Ex-Gesundheitsministerin, oder die freie Meinungsäußerung des Roman Herzog: "Rauchen ist für mich ein köstliches Vergnügen".

Wer möchte nicht auch von den (noch entscheidungsunfähigen) Jugendlichen an dieser Freiheit oder Köstlichkeit teilnehmen, zumal die Tabakindustrie, lt. Strategie zur Verführung, auffordert:
"Die Zigarette muß als eines der wenigen Mittel dargestellt werden, durch die man Zugang zur Welt der Erwachsenen gewinnt." Es bleibt zu hoffen, daß die Krankenkassen, als Treuhänder einer gesundheitsbewußten Mehrheit, von ihrem Regreßrecht gegenüber der Tabakindustrie Gebrauch macht und auf Schadenersatz klagt.

Karl Dimmig

Es scheint mittlerweile so zu sein, dass Politiker die Unkultur der Rauchdiktatur als eine Art "sozialverträgliches Frühableben" begrüßen, weil es angeblich die Rentenkassen schonen würde. Dokumente in den USA zeigen, wie die Tabakmafia deutsche Politiker bearbeitet haben, um gesundheitsfördernden Verordnungen zu verhindern.
Männer wie Helmut Kohl (CDU) und Martin Bangemann (FDP) parierten wie geplant.

http://www.ni-d.de/NRI/37/nrinfo37-Kohls.html
und
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0%2C1518%2C191696%2C00.html

Hochatmungsvoll
Stefano Marinello
Hoch