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Rauchen und Umwelt
Ein Baum für 300 Zigaretten,
Regenwaldreport
Wußtest Du schon, ...
..., daß die
Tabakproduktion auch für die Verwüstung der Natur und die soziale Misere in den Anbauländer der
"3. Welt" mitverantwortlich ist? Für die Trocknung des Tabaks wird das Holz von mindestens 1,2 Millionen Hektar (12.000 km2) Wald pro Jahr verbraucht. Damit ist die Tabakindustrie der zweitgrößte
Verbraucher von Brennholz!
Quelle:
Regenwaldreport und ZDF-Reportage vom 15.09.2002
..., daß über 95 Prozent der Waldbrände von Menschen verursacht werden?
..., daß in Deutschland rund 25 Millionen Menschen rauchen? Und daß Nikotin nicht nur seelisch, sondern auch körperlich abhängig macht und in seiner Wirkungsweise Rauschgiften wie Kokain und Morphium ähnelt?
..., daß wer sich mehrere Stunden in einem verrauchten Raum aufhält, mehr Dioxin zusätzlich abbekommt, als Anwohner von Müllverbrennungsanlagen während ihres Lebens?
..., daß in Hauptschulen bereits 10% der 10- bis 12jährigen zur Zigarette greifen und in den Klassen 8 bis 10 sogar 44% der Hauptschüler rauchen? Und daß rauchende Kinder 10mal häufiger zu Alkohol greifen als Kindern die den Gefahrstoff Tabakrauch meiden?
..., daß rauchende KollegenInnen etwa 16% häufiger bettlägerig krank sind und etwa
32% mehr Tage bei der Arbeit fehlen als nichtrauchende KollegenInnen?
..., daß "Haschisch-Genießer" in der Regel mit dem Nikotinmißbrauch begonnen haben?
Es wird kaum ein Rauschgiftsüchtiger zu finden sein, der nicht auch raucht.
..., daß
das Zwangsmitrauchen etwa 100mal gefährlicher ist als
Asbeststaub
in einer Konzentration von 1000
Fasern pro Kubikmeter Luft?
..., daß Tabakrauch über 40 krebsfördernde oder -erzeugende Stoffe enthält?
..., daß
Zigarettentabak das radioaktive Isotop
Polonium 210 in einer Aktivität
von 210 bis 1360 Picocurie pro Kilogramm Tabak enthält?
..., daß
das Zwangsmitrauchen die gleichen krebsfördernden Schäden
am menschlichen Erbgut verursachen kann wie bei aktiven Rauchen?
..., daß
im Tabakrauch 10.000mal mehr Schmutzteilchen enthalten sind als in
der gleichen Luftmenge an einem
Verkehrsknotenpunkt einer Großstadt?
..., daß
in einem Zimmer von 30 Kubikmetern Volumen nach dem Rauchen von fünf Zigaretten
bereits eine Formaldehyd-Konzentration von 0,18 ppm gemessen wurden?
Zigarettenrauch enthält nicht nur Teer und ,andere Verbindungen, die das Lungengewebe angreifen,. sondern auch Radionuklide. Verhältnismäßig hoch ist der Gehalt an Polonium 210, einem Alphastrahler. Aus dieser schön lange bekannten Tatsache haben Ärzte der Hebräischen Universität in Jerusalem errechnet, daß beim Rauchen von täglich einer Schachtel Zigaretten die Bronchien eine Strahlendosis enthalten, die 12.500mal so hoch ist wie die in Israel durch Tschernobyl verursachte Ganzkörperdosis von 4 Millirem im Jahr. Jede Zigarette belaste das Lungengewebe mit 7 Millirem. Möglicherweise sei die Strahlung als wichtigste Ursache für das Entstehen von Lungenkrebs anzusehen ("Jama", Bd. 257, S. 2169). Da bis zu 75 Prozent der radioaktiven Partikel der Zigaretten mit dem Rauch in die Umgebung gelangten, sei diese Strahlung auch für Nichtraucher von Bedeutung ·. F.A.Z. 20.5.87, Rauchen Killt
Damit der Tabak nicht austrocknet, wird einer Zigarette ca. 1,53 mg Formaldehyd beigemischt.
Chemische Untersuchungsanstalt entdeckt: Hohe
Formaldehyd-Konzentrationen durch blauen Dunst.
Auch die Passivraucher nehmen viele Schadstoffe auf.
Daß Rauchen schädlich ist, sagt einem "der Gesundheitsminister" auf jeder Zigarettenreklame. Bestätigt sehen kann sich dieser (der eigentlich eine Frau ist und Lehr beißt) jetzt auch durch ein Untersuchungs-programm der Chemischen Untersuchungsanstalt der Stadt Nürnberg. Bei der Untersuchung von Formaldehyd-Belastungen in Innenräumen stieß diese auf den Raucher als wesentlichen Schadstoff-Emittenden.
Wie mehrfach berichtet, hat die Stadt Nürnberg umfangreiche Untersuchungen nach Formaldehyd in Kindertagesstätten veranlaßt. Sanierungsmaßnahmen wurden dabei bereits dann durchgeführt, wenn eine Konzentration von 0,075 ppm überschritten war. Das Bundesgesundheitsamt empfiehlt als Richtwert für Innenräume 0,1 ppm. Mittlerweile konnten die Raumluftverhältnisse in den Kindertagesstätten in der gewünschten Weise verbessert werden.
Auffällig war jedoch für die Mitarbeiter der Chemischen Untersuchungsanstall, daß immer dann Schwierigkeiten auftauchten, wenn sich Raucher - auch nur kurzfristig - aufhielten. Dies war teilweise der Fall, wo das strikte Rauchverbot in Kindertagesstätten nicht eingehalten wurde. Wesentlich gravierender war der Einfluß jedoch in Räumen, wo das Rauchen erlaubt ist. In einem Zimmer von 30 Kubikmetern Volumen wurde nach dem Rauchen von fünf Zigaretten bereits eine Formaldehyd-Konzentration von 0,18 ppm gemessen. Das liegt weit über dem vom Bundesgesundheitsamt empfohlenen Richtwert. Kommen in einem solchen Raum noch Beiträge aus anderen Formaldehyd-Quellen, wie Möbeln oder Holzverkleidungen hinzu, können ganz beträchtliche Belastungen auftreten. Hier waren Meßwerte von bis zu 0,4 ppm zu beobachten.
Angesichts der Formaldehydmengen, die hier in die Luft geblasen wurden, kann selbst bei bester Sanierung belasteter Räume die Einhaltung des Richtwertes von 0,1 ppm nicht gesichert werden, wenn danach weiter geraucht wird. Dies ist auch dann der Fall, wenn nur sporadisch geraucht wird. Formaldehyd schlägt sich nämlich besonders auf glatten Oberflächen nieder und wird dort je nach Verminderung der Raumluftver-hältnisse wieder abgegeben, wodurch eine einmalige Belastung auch noch Wochen und Monate später Nachwirkungen zeigen kann.
Dabei ist Formaldehyd keineswegs der einzige Produkt beim Tabakrauchen, das als gesundheitsgefährdend einzustufen ist. Ein durchschnittlicher Raucher nimmt während eines 8-Stunden-Arbeitstages neben Teer und Nikotin auch 200 Milligramm Kohlenmonoxid, 100 bis 500 Nanogramm Benzpyren, 1,5 mg Acrolein, 2 bis 5 mg Stickoxide, 0,5 bis 1 mg Formaldehyd und 100 bis 500 ng Dimethylnitrosamin auf. Von letzterem das neben Teer und Benzpyren als krebsauslösend gilt, nimmt auch der Passivraucher 40 bis 400 ng auf. Bei Formaldehyd ist er mit 0,1 bis 0,4 mg dabei. Daraus ergibt sich, so die Chemische Untersuchungsanstalt: Gute Raumluft ist nur bei striktem Rauchverbot zu erzielen.
Quelle: Nürnberger Zeitung vom 16.11.1990
Zumindest die größten Angshasen - behaupten Walter Krämer und Gerald Mackenthun in Ihren Buch "Die Panik-Macher" (ISBN 3-492-04355-0).
Viel zu schnell lassen sie sich Angst einjagen, Angst um die Gesundheit, Angst um den Arbeitsplatz, Angst um das Geld ... All das wäre noch gar nicht so schlimm, wenn sie wenigstens Angst vor den wirklichen Gefahren des Lebens hätten. Was in unserer Gesellschaft fehlt, ist eine kühle Risikoabwägung: Leben ohne Risiko ist nicht möglich, also muß man kalkulieren können, was wirklich gefährlich ist.
Die beiden Autoren zeigen am Beispiel verschiedener vermeidbaren Katastrophen der letzten Jahren, wo es nicht angebracht ist, in Panik zu verfallen und wo die wirklichen Risiken im Leben liegen. Risikokalkül statt Panik-Mache - werden auch die Deutschen lernen, ohne die tägliche Panik zu leben?
Amalgan in den Zähnen, Asbest in Kindergärten, Atomtransporte quer durch Deutschland, BSE, MKS:
Bis hin zur Zeckenplage geht das Alphabet der Schreckensmeldungen. Laufend neue Hiobsbotschaften - und jedesmal folgt eine allgemeine Panik.
Walter Krämer, Statistikprofessor und Bestsellerautor ("Das Lexikon der populären Irrtümer") und der Wissenschaftsjournalist Gerald Mackenthun untersuchen die wichtigsten Katastrophenmeldungen der letzten Jahren und klopfen sie daraufhin ab, was wirklich dahinter steckt: Tatsachen - oder vielleicht doch nur ein Wahrnemungsproblem? Wirklicher Grund zur Sorge - oder nur eine der Gefahren des alltäglichen Lebens, die die Menschheit seit Adam und Eva begleiten?
Gegen die Panikmacher hilft nur ein kühler Kopf - und Risiko-Abwägung, wie zu Beispiel die im o.g. Buch vorgestellte Risiko-Skala. Im 9. Kapitel wird auf die wahren Killer hingewiesen:
Bei einem rationalen Umgang mit dem Thema Umwelt und unter Verzicht auf unnötige Umweltängste wäre der Gesundheitszustand der Deutschen noch besser als ohnehin schon. Hans Hoffmeister, früherer Direktor des Instituts für Sozialmedizin des Bundesgesundheitsamtes Berlin.
Ob Genkartoffeln, Hormonfleisch oder Thrombosen auf Langstreckenflügen: viele Menschen haben falsche Vorstellungen von dem, was wirklich gefährlich ist. Ängstlich verscheuchen sie die Fliege auf ihrem Arm und merken nicht, daß ein wutschnaubender Elefant auf sie zugerannt kommt. Was die Öffentlichkeit am meisten aufregt - radioaktive Molke, Radium im Mineralwasser oder Tributylzinn in Sporttrikots - bietet wenig Grund zur Sorge. Deswegen sind wir nicht in Gefahr, und sterben tut daran schon überhaupt niemand. Um so seltsamer, daß die größten Gefahren mit einer unverständlichen Gleichgültigkeit hingenommen werden: Bluthochdruck, ungünstige Ernährung, Rauchen, Übergewicht, Bewegungsarmut, Alkohol sowie der Straßenverkehr.
Von 100 Bundesbürgern stirbt pro Jahr im Durchschnitt einer.
Unter 82 Millionen Einwohnern sind das rund 820.000 Menschen. Mit rund 420.000
Toten, über der Hälfte aller Verstorbenen, führen die Krankheiten des
Kreislaufsystems die Liste der Todesursachen an.
(... ) (ISBN 3-492-04355-0) (...)
Die Frage Raucher oder Nichtraucher überlagert alle anderen Gesundheitseinflüsse wie Luftverschmutzung und Radon. Betrachtet man auf der Suche nach Lungenkrebs-sterblichkeit bzw. Lungen- und Bronchialerkrankungen nur die Luftverschmutzung oder nur die Radonbelastung, kommt man zu völlig falschen Ergebnissen, wenn das Rauchverhalten ausgeklammert bleibt. Bei jeder Meldung über einen Zusammenhang von Lungenkrankheiten und Luftverschmutzung bzw. Radon muß gefragt werden, ob auch der Zigarettenkonsum mit berücksichtigt wurde.
Im Vergleich der auslösenden Faktoren von Lungenkrankheiten kommt der allgemeinen Luftverschmutzung wahrscheinlich die geringste Bedeutung zu, meint die Bundesanstalt für Arbeitsmedizin in Berlin. Eine Untersuchung in den siebziger Jahren in der ehemaligen DDR mit ihrer extrem schlechten Atemluft hatte erbracht, daß bei der Lungengesundheit
die Unterschiede zwischen Rauchern und Nichtrauchern größer sind als die zwischen Land- und Stadtbewohnern.
Die um zwei Jahre niedrigere Lebenserwartung in der damaligen DDR beruhte nicht auf schlechterer Luft, sondern auf anderen Ernährungs- und Trinkgewohnheiten sowie einer schlechteren medizinischen Versorgung.
Handywellen sind gepulste Mikrowellen. Neben der thermischen Wirkung wie beim Mikrowellengerät (leichte Erwärmung im Bereich von Auge und Ohr) wird vor allem die athermische bzw. biologische Wirkung von der Industrie energisch bestritten. Es gibt jedoch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die zu alarmierenden Ergebnissen kommen, u.a. auf Grund der Strahlenbelastung erhöhtes Tumorrisiko sowie Schwächung und zusätzliche Belastung des Immunsystems. Es ähnelt also dem Zwangsmitrauchen (Passivrauchen).
In vielen Gemeinden haben Anwohner erfolgreich die Installation von Handysendern, z.B. in der Nähe von Kindergärten, verhindert. Die Gefahren für unsere Gesundheit sind durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen erwiesen. Dennoch rücken die Netzbetreiber nicht von ihren Plänen ab, immer neue Sender zu installieren und die Bevölkerung flächendeckend 24 Stunden täglich mit Mikrowellen zu bestrahlen. Ähnlich der Innenraumluftbelastung durch das Luftschadstoffgemisch Tabakrauch. Siehe Bespiele in der deutschen Gastronomie .
Nach dem Verkauf der UMTS-Lizenzen soll für jede neue Frequenz das Netz noch enger geknüpft werden. Den Mobilfunkbetreibern winkt ein Milliardengeschäft! Grund genug Kritiker als Spinner abzukanzeln und die Gefahren zu verharmlosen. Es liegen Pläne in der Schublade, das relativ risikolose und zuverlässige Festnetz ab 2007 zu kappen - dann würde alle 100m ein Sender stehen! Übrigends: Auch DECT schnurlos Telefone sind Mikrowellensender, 24 Stunden täglich direkt in ihrer Wohnung! Wer Kinder hat sollte sie schleunigst entfernen!
Informieren - sich selbst ein Urteil bilden!
1.) Dazu bietet das Internet hervorragende Möglichkeiten. Als Einstiegsliteratur empfiehlt sich ein Artikel aus der Jugendumweltzeitung "Juckreiz".
2.) Wer sich tiefgehender, insbesondere mit der biologischen Wirkung von Mikrowellen beschäftigen möchte, dem sei das gut verständliche Referat von Dr. med. Hans-Christoph Scheiner wärmstens empfohlen. insbesondere über die biologischen (athermischen) Wirkungen von Mikrowellen, die von der Industrie bestritten werden (Punkt 2 und 3 des Referats) unter e-smog.ch ist eine sehr gute Infoquelle. In der Schweiz wurden die Grenzwerte um den Faktor 100 gesenkt, die deutsche Strahlenschutzkommission ist ein Vasall der Industrie, dazu noch ein schlechter.
3.) Mobilfunk-Sachverständiger gewinnt gegen Mobilfunk-Unternehmen vor dem Obersten Gerichtshof der Republik Österreich. Hochinteressantes Urteil, mit internationaler Bedeutung?!
4.) Homepage der "Bürgerwelle e.V." gewinnt gegen Mobilfunk-Unternehmen vor dem Obersten Gerichtshof der Republik Österreich. Hochinteressantes Urteil, mit internationaler Bedeutung?! (Dachverband von bundesweit über 300 Initiativen), ebenfalls sehr gute Infoquelle. Gibt beim Aufbau von Initiativen Hilfestellung, bietet ausgearbeitete Flugblätter an und vermittelt Referenten, Rechtsanwälte, usw.
5.) "Mehr Krebs durch Handys?" Kurzbericht über eine Forschungsarbeit des australischen Mediziners und Strahlenexperten Dr. Repacholi im Auftrag der australischen Telekom, der auf Grund seiner Forschungsergebnisse gefeuert wurde.
6.) ECOLOG-Studie. Eine von der T-Mobil, der Mobilfunk-Tochter der Deutschen Telekom, in Auftrag gegebene Studie um "den derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand zu möglichen Auswirkungen der Felder des Mobilfunks auf die Gesundheit auszuwerten und unter dem Gesichtspunkt des vorsorgenden Gesundheitsschutzes zu bewerten." Das Ergebnis liegt seit Mai 2000 vor. Auf Grund der Ergebnisse dieser Studie hat die T-Mobil offensichtlich kein Interesse mehr, diese der Öffentlichkeit vorzustellen.
"Im Zusammenhang mit der Überarbeitung der gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischen Feldern drängen verschiedene Landesbehörden, Umwelt- und Verbraucher-verbände jedoch darauf, möglichst schnell Zugang zu den Ergebnissen der Studien zu erhalten. Auch auf Seiten von Kommunalverwaltungen und Bürgerinitiativen besteht erheblicher Informationsbedarf, der sich aus der zunehmenden Verunsicherung bezüglich der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Mobilfunkanlagen in Wohngebieten oder in der Nähe von Kindergärten und Schulen ergibt. Das ECOLOG-Institut hat sich vor diesem Hintergrund entschlossen, die Ergebnisse der Studie zu veröffentlichen, ..." zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischen Feldern. Martin.Bott@web.de
Rolf Janßen, Pulheim: Ich sehe oft Autofahrer, die glimmende Zigaretten aus dem fahrenden Wagen werfen. Ist dieses gewissenslose und sicher auch gefährliche Verhalten nicht verboten?
Doch, selbstverständlich. Wer eine brennende Zigarette oder auch Müll wie Getränkedosen, Flaschen oder Papier aus dem Fahrzeug wirft, sorgt nicht nur dafür, dass die Müllberge entlang unseren Straßen unverantwortlich wachsen, er riskiert auch wegen Umweltverschmutzung zunächst ein Verwarnungsgeld zwischen 20 und 75 DM. Die Höhe regeln die einzelnen Bundesländer durch ihre Umweltschutz-Bußgeldkataloge. Richtig schlimm wird es allerdings, wenn Nachfahrende durch die rausgeworfenen Gegenstände erschrecken und einen Unfall erleiden, wenn etwa ein Motorradfahrer stürzt oder ein Pkw von der Straße abkommt. Dann kann man möglicherweise wegen fahrlässiger Körperverletzung belangt werden. Entsteht durch eine weggeworfene Zigarette am Ende ein Waldbrand, droht neben hohen Schadenersatzansprüchen wegen fahrlässiger Brandstiftung eine empfindliche Geld- oder sogar Gefängnisstrafe. Abbildung aus ADAC Motorwelt 7/2001
REINICKENDORF - Das war sicher seine bislang teuerste Zigarette! Sascha F. (27) aus Charlottenburg mußte stolze 300 DM blechen, nachdem Ordnungshüter hoch zu Roß den Erzieher mit dem Glimmstengel am Tageler See erwischt hatte.
"Daß Rauchen verboten ist, wußte ich nicht", versuchte F. in seinem Einspruch
vor dem Amtsgericht den "Preis" zu drücken. "Kein Schild weit und breit. Ich saß außerdem am Wasser." Der Richter: "Rauchen ist aus gutem Grund überall im Wald verboten - auch am Wasser. Schon der kleinste Funke kann ein Riesenfeuer entfachen." Um nicht auch noch 50 Mark Gerichtskosten zahlen zu müssen,
nahm F. den Einspruch zurück. (kah) Quelle: Berliner Kurrier.
"31 Tote und 150 Verletzte bei U-Bahn Katastrophe in der Londoner Station
Kings´ Cross am 11.11.1987 durch eine weggeworfene brennende Zigarettenkippe!"
Zigarette schuld am Montblanc-Inferno
Glut geriet in Luftfilter eines Lastwagens
CHAMONIX (dpa) - Eine achtlos aus einem Autofenster geworfene Zigarettenkippe löste das Feuer mit 39 Toten im Montblanc-Tunnel zwischen Frankreich und Italien aus. Dies geht nach Angaben gut unterrichteter Kreise aus dem nun abgeschlossenen Untersuchungsbericht zu der Katastrophe vom 24. März 99 hervor. Nach dem Bericht geriet eine glühende Zigarette in den Luftfilter eines Volvo-Lasters und löste den folgenschweren Brand aus. Dass es dabei so viele Opfer gab, liegt nach dem 1000 Seiten starken Bericht wahrscheinlich daran, dass neun Minuten vergingen, bis im Tunnel alle Ampeln auf Rot geschaltet waren. So fuhren viele Autofahrer noch auf die Unglücksstelle zu. Die Schlussfolgerungen des Berichts wurden offiziell nicht bestätigt.
Wegen des Feuers laufen Ermittlungsverfahren unter anderem gegen einen belgischen Lkw-Fahrer und einen heute pensionierten Mitarbeiter des französischen Tunnelbetreibers AMTB. Die Gesellschaft hatte die bereits früher aufgetauchte Mutmaßung zurückgewiesen, die Ampeln im Tunnel seien zu spät auf rot geschaltet worden.
Die Brandkatastrophe war von dem belgischen Lastwagen ausgegangen. Der in Brand geratener Lkw hatte 20 Tonnen Mehl geladen. Die glühenden Zigarettenreste hatten nach den Analysen den Luftfilter oben hinter der Fahrerkabine in Brand gesteckt und dann den Motor. Nach umfangreichen Reparaturen und verbesserten Sicherheitsmaßnahmen wird der Tunnel frühestens Ende September wieder freigegeben. Die Kosten dafür betragen 600 Millionen Mark. Quelle: Wiesbadener Tagblatt, 24.03.2001
ADAC-TED: 79% für Rauchverbot am Steuer Über 32.000 Mitglieder beteiligten
sich an unserer letzten TED-Umfrage über ein generelles Rauchverbot am Steuer. Das
Ergebnis ist mehr als eindeutig: 79 Prozent sind dafür, dass Qualmen während
der Fahrt verboten wird, 21 Prozent der Anrufer sprachen sich dagegen aus.
Quelle: ADAC motorwelt 8.8.2001
Kein Baustoff hat in den letzten Jahren so viel "Staub" aufgewirbelt, wie Asbest. Von der Wunderfaser mit den tausendfachen Verwendungsmöglichkeiten ist die einst so hochgeschätzte Asbestfaser zu einem Reizwort höchster Sensibilität und Beunruhigung geworden.
Gefährdet sind insbesondere Personen, die berufsmäßig mit Asbest oder asbesthaltigen Stoffen umgehen. Aber auch die Personen sind gefährdet, die einer ungewollten und damit passiven Asbestfeinstaubbelastung ausgesetzt sind. Die arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften beim Umgang mit Asbest können deshalb nicht für sich allein, sondern müssen in enger Verbindung mit den Umweltbestimmungen gesehen werden.
Heute darf Asbest mit wenigen Ausnahmen nicht mehr verarbeitet werden. Aber in vielen
Bereichen ist Asbest noch zu sanieren und zu beseitigen. Für alle an diesen Arbeiten
Beteiligten bietet diese Broschüre eine grundlegende Information über
Arbeitsschutzvorschriften sowie Handlungsanleitungen für die Praxis.
Quelle:
"ASBEST" Arbeitsschutzvorschriften und Handlungsanleitungen für die Bauwirschaft.
Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der
Bau-Berufsgenossenschaften
Tabakrauch verstärkt die schädigende Wirkung von Gefahrstoffen wie etwa Asbest, quarzhaltigem Staub, Holzstaub oder Lösungsmitteln. Bestimmte Schadstoffe können über die Luft oder über verschmutzte Hände auf die Zigarette und so beim Rauchen in den Körper gelangen. Diese Gefahr besteht vor allem bei Stäuben und Aerosolen. Außerdem besteht Brand- und Explosionsgefahr zum Beispiel bei Bodenverlegearbeiten, bei Reinigungsarbeiten oder beim Betanken von Fahrzeugen.
Ganz abgesehen davon, daß Raucher sich selbst gefährden, beeinträchtigen sie auch die Gesundheit ihrer nicht-rauchenden Kollegen. Passivrauchen ist schädlicher als bisher vermutet. Neue Studien belegen, daß Nichtraucher, die in dem zweifelhaften Genuß des blauen Dunstes kommen, vermehrt unter Atemwegserkrankungen leiden und stärker herz-infarktgefährdet sind. Auch Lungenkrebserkrankungen kommen bei nichtrauchenden Passivrauchern immer häufiger vor. Wer selbst auf den blauen Dunst nicht verzichten kann oder will, der sollte zumindest auf seine Mitmenschen Rücksicht nehmen.
Quelle: Tips, Zeitschrift für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Umweltschutz, Verkehrssicherheit.
Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der Bau-Berufsgenossenschaften.
E-Mail c-info@common.de
Asbest ist die häufigste Todesursache bei Berufskrankheiten. In Deutschland starben im vergangenen Jahr 957 Menschen an den Folgen. Dies geht aus den Geschäfts- und Rechnungsergebnissen des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) hervor. Auch für die kommenden Jahre geben die BG-Experten keine Entwarnung. Sogar ein Anstieg der Erkrankungszahlen bis 2015 ist möglich. Deshalb appellieren die Berufsgenossenschaften: Alle, die im Laufe ihres Berufslebens Asbest-Kontakt hatten und noch nicht an einem Vorsorgeprogramm ihres Arbeitgebers oder der BG teilgenommen haben, sollten selbst aktiv werden und das BG-Angebot kostenloser Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen.
Insgesamt verzeichneten die Berufsgenossenschaften im vergangenen Jahr 7.097 Anzeigen auf Verdacht einer asbestverursachten Berufskrankheit, in 3.124 Fällen konnte dieser Verdacht bestätigt werden. Von den 957 Todesfällen entfiel fast die Hälfte (465) auf ein asbestverursachtes Mesotheliom (Krebs des Rippen- oder Bauchfells), eine besonders bösartige Krebserkrankung. 437 Todesfälle (45,7 %) gingen auf asbestverursachten Lungenkrebs zurück. Die Krebserkrankungen infolge Asbestkontakt treten häufig erst 30 bis 40 Jahre nach der Gefährdung auf. 55 Todesfälle (5,7 %) entfielen auf die Asbestose (Asbeststaublunge). Obwohl die Herstellung von Asbest seit 1993 in Deutschland verboten ist, sind die Zahlen in den letzten Jahren gestiegen.
Lediglich bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten ist heute noch eine Asbestgefährdung
möglich; bei diesen Arbeiten gelten aber umfangreiche Schutzvorschriften,
deren Einhaltung strikt überwacht wird. Die Berufsgenossenschaften
weisen angesichts der hohen Zahl von Erkrankungen nachdrücklich
auf die Bedeutung ihrer Vorsorgeuntersuchungen hin. So können insbesondere
die Folgen einer Asbestose durch Vorsorge und entsprechende Behandlung wesentlich
verringert werden, auch beim Lungenkrebs sind die Therapiemöglichkeiten bei
frühzeitiger Erkennung wesentlich besser. Die Vorsorge haben die Berufsgenossenschaften
über die eigens eingerichtete Zentralstelle für Asbeststaub
gefährdete Arbeitnehmer (ZA5) organisiert. Hier sind mehr als 460.000 Arbeitnehmer
erfasst, die Asbest-Kontakt hatten und deshalb arbeitsmedizinisch in regelmäßigen
Abständen überwacht werden. Dieses kostenlose Angebot wird
leider bis heute nicht von allen gefährdeten Personen angenommen. Deshalb raten die
BGen allen gefährdeten Personen, möglichst auf das Rauchen zu verzichten. Rauchen
vervielfacht die Krebsgefahr bei vorheriger Asbestexposition. Die Berufsgenossenschaften
bieten allen Betroffenen im Rahmen der Vorsorge auch umfangreiche Beratung
zur Nikotinentwöhnung an. HVBG
Quelle: Tiefbau 10/2001
ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe natürlich vorkommender Silikate. Asbest wird zum Gesundheitsrisiko, wenn er als Feinstaub in die Atemluft gerät. Zwar sind unsere Bronchien mit Flimmerhärchen ausgestattet, die die Atemwege von eingedrunge- nen Fremdstoffen reinigen, doch je nach dem Maß der Faserkonzentration, der Dauer der Belastung, dem Maß der Beschädigung der Flimmerhaare durch den Luftschadstoff- gemisch Tabakrauch oder dem Ausmaß anderer schädlicher Einflüsse kann die Selbstreinigungskraft beeinträchtigt sein. Dann können Asbestfasern in die Lunge, in das Brust-, Rippen- oder Bauchfell eindringen und dort drei verschiedene Krankheitsbilder hervorrufen: Narbengewebe (Fibrose),
Lungenkrebs (Asbestose) und Bauch- oder Rippenfelltumor (Mesotheliom).
Quelle: Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung
HAGE
Folgerichtig finden Initiativen und Aktionen statt die ein weltweites Verbot von Asbest fordern. Doch wo bleibt die
Konsequenz
? An der allgemeinen Gleichgültigkeit gegenüber dem Luftschadstoffgemisch Tabakrauch (Passivrauchen in Innenräumen) kann gemessen werden, wie ernsthaft die Leute um ihrer Gesundheit besorgt sind und den
Lungenkrebs tatsächlich fürchten.
Wir alle wissen mittlerweile, daß das Krebsrisiko durch das Zwangsmitrauchen (Passiv-rauchen in Innenräumen) 100mal höher ist, als durch das Einatmen von Asbeststaub in einer Konzentration von 1000 Fasern pro m3 Luft. Nicht umsonst wird "Passivrauchen" im MAK- und BAT-Werte-Liste als krebserregend eingestuft.
Wir fordern daher ein weltweites Asbestverbot und eine gesetzliche Grundlage zum Schutz vor dem Zwangsmitrauchen (Passivrauchen) in allen gesellschaftlichen Bereichen. Der Normalfall muß rauchfrei sein - und nicht umgekehrt! Zwangsmitrauchen ist schließlich kein Schicksal - eine rauchfreie Innenraumumwelt ist möglich. Grundsätzliches zum Thema Asbest
Ich hatte mich mit meiner Familie neulich dazu entschlossen - auch um das schöne Wetter noch ein wenig auszunutzen -, ein Schwimmbad aufzusuchen. Wir packten unseren Picknickkorb und los ging's.
Aaaah, das tat gut, im kühlen Wasser die ersten paar Runden zu schwimmen. Herrlich, dabei die Sonne auf der Haut zu spüren. Bald aber machte mich meine Tochter darauf aufmerksam, daß hin und wieder einige Leute, Männer und Frauen, ins Wasser pinkelten. Ich achtete einmal darauf, und es stimmte tatsächlich. Ich konnte das kaum glauben. Dieses herrliche Wasser zu versauen - das durfte doch wohl nicht wahr sein!
Ich also raus aus dem Wasser und zum Bademeister, ihm alles geschildert und - wie reagierte er? Er sagte: "Ja, ja. Wir wissen leider, daß es immer wieder Pink1er gibt, die außerhalb der Pinkel-Zone ins Wasser pinkeln." Wie bitte? Hatte ich richtig gehört? Pinkel-Zone? Und tatsächlich: hinten in der letzten Ecke des Beckens war eine kleine Zone abgegrenzt und mit einem Schild versehen:
"Pinkel-Zone!
Ab hier bitte nur Pinkler."
Ich ging etwas näher, um mir die Sache genauer zu betrachten. Und da waren sie: dichtgedrängt hingen sie am Rand des Beckens und unterhielten sich. Manchmal sah man, wie ein Pinkler genüßlich einen Strahl ins Wasser abließ. Die anderen Pinkler wollten von diesem Strahl natürlich nicht berührt werden, aber weil die Ecke halt so klein war, vermischte sich der Urin mit dem Wasser und alle Pinkler schwammen eben in einer mehr oder weniger dichten Urinbrühe. Teile dieser Urinbrühe vermischten sich mit dem sauberen Wasser im Nichtpinkler-Bereich. Einige Nichtpinkler schüttelten darüber den Kopf, schwammen aber weiter ihre Runden. Andere Nichtpinkler gingen wie ich zum Bademeister.
Wieder andere, das Frankfurter Kinderbüro, das Hotel- und Gaststättenvereinigung Frankfurt e.V. (HOGA), dem Dezernat für Wirtschaft, Sicherheit und Europaangelegenheiten sowie dem Bürgermeister der Stadt Frankfurt am Main waren schon dabei, die Sache wissenschaftlich anzugehen und hielten irgendwelche Meßsonden in das Wasser der Pinkler-Ecke und in den Nichtpinkler-Bereich.
Sie runzelten, ob der gefundenen Meßergebnisse sorgenvoll die Stirn. Man hörte so einige Wortfetzen wie "Bakterienverseuchung, Urinkontamination, bedenklich, Zwangsbepinkelung, drohende Hautausschläge" usw.
Wieder andere formierten sich langsam zu Gruppen. Eine dieser Gruppen hatte schon ein Transparent gemalt. Auf diesem stand: "Wir wollen kein verpinkeltes Wasser. Wir wollen in sauberem Wasser schwimmen. Unsere Kinder sollen nicht bakteriell!! verseucht werden"
Ich stellte mich mit meiner Familie zu dieser Gruppe, und wir diskutierten angeregt. Es kristallisierte sich im Laufe der Unterhaltung heraus, daß wir alle eigentlich nur eines wollten: in sauberem Wasser schwimmen. Und da sich urinfreies und urinhaltiges Wasser in einem Becken leider nicht getrennt halten lassen, forderten wir eines. Absolutes Pinkelverbot im gesamten Becken. Keine Pinkelzonen mehr für Pinkler!Finden Sie es heraus!
Quelle: W.G, Nichtraucher-Info Nr. 6 der Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V.
Von Ulrich Jung, Offenbach Post vom 07. August 2004
Die Umweltschweine sind los.
Lässig lassen sie den Arm aus dem Autofenster baumeln, schnippen die Asche von der Zigarette, und letztendlich fliegt die Kippe dem Hintermann vor die Nase.
Das ist noch relativ harmlos - bei allem Ärger über dererlei Unverschämtheit.
Viel schlimmer könnte es kommen„ wenn der glimmende Zigarettenrest in einen Wald oder ins Feld geweht wird: Bei dieser trockenen Witterung kann sich das Gesträuch leicht entzünden: Überall wird vor Waldbrandgefahr gewarnt, gerade erst wurde in Hessen die Alarmstufe 4 ausgerufen.
Das ficht die Umweltschweine offensichtlich nicht an. Sie tuckern weiter durch die Gegend und lassen ihre Kippen fallen. Dabei hat jede noch so miese Rost-Gurke einen Aschenbecher, sogar serienmäßig.
Aber vielleicht sieht der schlappe Arm aus dem Fenster gelehnt mit der Zigarette zwischen den Fingern besonders cool aus.
Mancher Blödmann, der auch eine Frau sein kann, braucht das.
Firmenleitung der KST-Motorenversuch, Dieselabgase