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Passivrauchen ist ein Risikofaktor
Passivrauchen birgt ein hohes Risiko für Asthma und Erkrankungen der oberen Atemwege, ja auch für Lungenkrebs. Auf einem Kongress in Berlin wurden mehrere Studien vorgestellt, die eindeutig nachwiesen, dass schon das Zusammenleben mit einem Raucher das Risiko für diese Erkrankungen beträchtlich steigern kann. Wer am Arbeitsplatz mit einem Raucher zusammensitzt, hat ein 2,16-fach erhöhtes Risiko für Asthma, wer mit einem Raucher zusammenlebt ein um 4,77-fach erhöhtes Risiko. Diesen Zusammenhang bewies eine finnische Studie. Italienische Nichtraucherinnen, die mit einem Raucher lebten, waren kurzatmiger oder neigten eher zu einer Bronchitis als Nichtraucherinnen, die mit einem Nichtraucher zusammenlebten. Eine deutsche Studie verglich Nichtraucherinnen, die an Lungenkrebs litten mit Raucherinnen, die in ihrem Leben viel geraucht hatten. Dabei hatten die Frauen, die am Arbeitsplatz und zu Hause mit rauchenden Partnern zu tun hatten, ein höheres Risiko für Lungenkrebs. Eine große europäische Studie weist ebenfalls auf einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von passivem "Mitrauchen" und Atemwegserkrankungen hin. (Quelle: Lungenheilkunde 3, Heft 5 (2001) und MAK-Werte-Liste