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Mitrauchen? Nein Danke! – Kein Rauch soll uns mehr trennen!

 

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"Arme qualmen mehr als Reiche"



stand in der Frankfurter Neue Presse . Viele Familien verqualmen jeden Monat über 250.- EURO, und die Mutter geht dafür putzen. Warum sehen Kinderschützer darüber hinweg, daß die Lebensqualität und die Zukunft dieser Kinder der Sucht geopfert wird?
Wer also den Schutz der Kinder vor Umweltgefahren (niedrigere Ozonverordnung) als vordringliches Ziel sieht und Maßnahmen zum Schutz der Kinder vor dem Gefahrstoff "Tabakrauch" ignoriert, disqualifiziert sich selbst und letztlich auch seine Vereinigung.

"Wer im Beisein von Kindern raucht begeht Kindesmißhandlung" äußerte sich zurecht Prof. Dr. med. Bernhard Kornhuber, Leiter der Kinderkrebsklinik in Frankfurt am Main. Es scheint aber bereits so zu sein, dass sich die so genannten Kinderschützer aufgrund der Warnungen in den Medien vor Ozon mehr fürchten als vor dem aufgezwungenen Blauen Dunst in Innenräumen, mit den nachgewiesenen Krankheitsfolgen.

Sollten die Kinderschützer mit der angestrebten Kinderpolitik es wirklich ernst meinen, dann müßte sie, im Sinne eines glaubwürdigen Kinderschutzes auch die Bekämpfung des Luftschadstoffs Tabakrauch in Innenräumen unterstützen und sich der Koalition gegen das Rauchen anschließen. Wer Tabakrauch toleriert, kann genauso gut Rindfleisch aus England verzehren. Denn durch die Folgen des Aktiv- und Passivrauchens ist die Wahrscheinlichkeit, an Herz- und Kreislauferkrankungen oder sogar an Lungenkrebs vorzeitig zu sterben, rein rechnerisch 1000mal höher als die Wahrscheinlichkeit durch die Rinderseuche BSE Zugrunde zu gehen!

Ich will also hoffen, daß die Würde der Kinder oder der Kinderschutz nicht nur große Worte sind, um die Daseinsberechtigung folgender Institutionen, Kinderkommission beim Deutschen Bundestag, kommunalen Kinderbeauftragte, Kinderbüros und der Deutschen Kinderschutzbund zu rechtfertigen.