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Mitrauchen? Nein Danke! – Kein Rauch soll uns mehr trennen!

 

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Kindergesundheit kein Interesse?



Rauchfreier Raum

Man muss ein Kind nicht schlagen, um es zu verletzen. Entwürdigende Bestrafung und verqualmte seelische Verletzung haben in der Erziehung nichts zu suchen. Kinder haben ein Recht auf gewalt- und rauchfreie Erziehung. Und davon profitieren Eltern und Kinder gleichermaßen. Missachtung vergeht, der Schmerz bleibt.
Weitere Info Mehr Respekt vor Kinder

Für Kinder ist Tabakrauch als Schadstoffgemisch die wichtigste gesundheitsschädigende Noxe. Kinder verbringen 80% ihrer Zeit in Innenräumen. Jedes zweite Kind muss dabei zu Hause passiv mitrauchen. Kinder werden im Mutterleib, später in vielfältiger Weise als Passivraucher und oft schon im Kindes- und im frühen Jugendalter durch aktives Rauchen geschädigt. Neugeborene von rauchenden Müttern sind im Durchschnitt 250 g leichter als die von nicht rauchenden Müttern. Neugeborene von rauchenden Vätern und Müttern haben eine erhöhte Neigung zu Allergien. Sie erkranken häufiger an akuten und chronischen Atemwegsinfektionen. Kinder von rauchenden Müttern haben ein deutlich erhöhtes Risiko für den plötzlichen Kindstod.
Der Nebenstrom-Rauch enthält eine Vielzahl von wohlbekannten und gut definierten Schadstoffen, darunter rund 40 anerkannt krebserregende Substanzen.

Pa s s i v r a u c h e n erhöht die Erkrankungsrate an Bronchialkarzinom. Der Gesetzgeber muss Menschen vor dem Passivrauchen schützen. Dabei muss insbesondere Kindern Schutz vor dem körperverletzenden Tabakrauch gewährt werden. Für den sehr wichtigen, ordnungspolitisch nicht regulierbaren häuslichen Bereich müssen verstärkt Aufklärungsprogramme entwickelt und angeboten werden. Es muss allen immer wieder bewusst gemacht werden, dass die Zumutung von körperverletzendem Passivrauchen, insbesondere aber die Exposition eines werdenden Kindes im Mutterleib, ein bedeutender, vielleicht der wichtigste gesundheitsschädigende Faktor für unsere Kinder ist. Solche Aufklärungskampagnen müssen sich insbesondere an schwangere Frauen und Familien mit Kindern wenden. Diese können, entsprechend dem Verursacherprinzip, aus der Tabaksteuer oder aus anderen tabakassoziierten Abgaben finanziert werden.
Quelle: Robert Koch-Institut und
Kinderumwelt GmbH der Deutschen Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Rauchende Schwangere gefährden
die Gesundheit des Ungeborenen!

Auf die Gefahr hin, sich bei einigen Patienten unbeliebt zu machen, hat jetzt der Berufsverband der Frauenärzte erneut mit großem Nachdruck vor dem Rauchen in der Schwangerschaft gewarnt.

"Wenn eine werdende Mutter
weiterraucht, raucht sie für zwei!"

stellte der Präsident des Gynäkologen- verbandes, Dr. Armin Malter fest. Er fügte hinzu: "Rauchende Schwangere setzen auch ihr ungeborenes Kind nachhaltig gesundheitlichen Gefahren aus. Babys, die schon im Mutterleib gezwungen indirekt mitzurauchen, haben später nachweislich mit einer Reihe von Gesundheitsstörungen zu kämpfen."

Wer im Beisein von Kindern raucht,
oder Kinder in verqualmte Räume führt,
begeht Kindesmißhandlung!