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Mitrauchen? Nein Danke! – Kein Rauch soll uns mehr trennen!

 

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Jesus lebt - und raucht Zigaretten!

Glauben Sie den zweiten Satzteil? Wohl nicht!
Schon das gesunde Empfinden sträubt sich dagegen, Christentum und Rauchen als vereinbar anzusehen. Doch auch die Bibel enthält Grundsätzliches, das Antworten auf die Frage nach dem Wert oder Unwert des Rauchens gibt.

Rauchen begünstigt und verursacht Krankheiten wie Herz- und Kreislaufbeschwerden, Magenerkrankungen, Atemwegserkrankungen und Krebs. Es mindert so das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit.
Im 1. Korintherbrief 3, 16-17 heißt es jedoch:

"Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
Wer den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben.
Denn Gottes Tempel ist heilig, und der seid ihr."

Rauchen belastet auch die Atemluft der Mitmenschen. Selbst die Nachkommenschaft wird durch Schädigung der Zellatmung gefährdet, was zu Fehlgeburten, Mißbildungen und Entwicklungsstörungen führen kann. Dabei finden wir bei Lukas 10, 27 zum Gebot der Nächstenliebe folgendes:

"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzen Herzen
und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deine Gedanken, und:
Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst."

Rauchen belastet aber nicht nur die Atemluft sondern führt auch mittelbar zur Umweltzerstörung. Für das Anlegen von Tabakfeldern muß häufig Wald gerodet werden. Bei der Tabaktrocknung wird Holz verbraucht ("Ein Baum für 300 Zigaretten", Regenwaldreport und Frankfurter Runschau). Vor allem in der Dritten Welt werden so Brennholzkrise und Bodenverwüstung verschlimmert. Kann es der Welt am Ende so gehen wie der alten assyrischen Hauptstadt Ninive, über die der Herr Gericht gehalten hatte? Zefanja 2, 13, 15:

"Ninive macht er zur Öde, es verdorrt wie die Wüste. (...) Das also ist die fröhliche Stadt, die sich in Sicherheit wiegte, die dachte: Ich und sonst niemand! Welch eine Wüste ist sie geworden, ein Lager für die wilden Tiere. Jeder, der dort vorbeikommt, pfeift und hebt entsetzt seine Hand."

Nach alledem fällt einem bei Anblick "rauchender Christen"
der Ausspruch Georg Lichtenbergs (1742 bis 1799) ein:

"Ist es nicht sonderbar, daß die Menschen so gerne für die Religion fechten und so ungern nach ihren Vorschriften leben?"



Ökumenischer Kirchentag Wo bleibt da die Konsequenz?
Für den Frieden keinen Cent, für mafiose Strukturen (Tabakkartell) aber das letzte Hemd!

Täglich werden allein in Deutschland über 56 Millionen Euro verqualmt. Keine Hungernden werden gesättigt und keine Nackten werden gekleidet, was kÖnnte mit all dem Geld geschehen? Die Probleme beginnen bereits mit der ersten Kippe. Nicht jeder der Raucht ist Drogen- oder Alkoholabhängig. Doch es gibt kaum einen Alkohol- oder Drogensichtigen der nicht raucht. Und der Kritische Beobachter sieht immer nur rauchende Rauschgiftsüchtigen in den Drogensumpf abgleiten.

Mit Tabakschmuggel wird bereits mehr verdient als im Drogenhandel. Aus den Milliardengewinnen finanzieren sich Tyrannen und Terroristen. Quelle: "Rauchen für den Krieg" DER SPIEGEL - 17.02.2003
Wir finden uns daher nicht damit ab, dass die Zukunft der Kinder dem blauen Dunst geopfert wird.